- sporadische Überarbeitung – Ausgabe 13, Stand – August 2009 -
Herausgeber: Konrad Gerescher Szeged/Kömpöc, Tel. +36-20-569 5517, E-mail: konrad@jgypk.u-szeged.hu
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deutschforum.hu

Über Ziel und Zweck unserer deutschsprachigen Arbeitsgemeinschaft im Internet

Name: “Deutschforum Ungarn“
Zweck: Arbeitsgemeinschaft (AG) zur Förderung der deutschen Kultur, Sprache und der donauschwäbischen / ungarndeutschen Volkskunde.                           

Argumente zur Notwendigkeit der Neugründung bzw. Ergänzung

1) Im Internet gibt es keine AG, welche die weit zurückreichende sprachliche deutsche Tradition in Ungarn optimal wahrnehmen kann. Die deutsche Sprache ist in Ungarn zwar im Bildungsbereich stark präsent, doch die historische Perspektive wird bis jetzt nicht genügend wahrgenommen. Unsere virtuelle Arbeitsgemeinschaft (AG) soll als Vereinsersatz dienen und den geschichtlichen Hintergrund mit schriftlichem und bildlichem Material vertiefen.

2) Das Deutschforum versteht sich als Sachwalter und fördernder Begleiter aller bekannten sprachlichen Aktivitäten im Interesse der deutschen Kultur, Sprache und Volkskunde in Ungarn und in dem angrenzenden Ausland. Seine Programme legen großen Wert auf  Publizität in der Presse und im Internet.  

3) Für die Programmgestaltung haben solche Vorhaben Priorität, die sich aus der Arbeit an den deutschen Lehrstühlen und Schulen mit dem Fach Deutsch mit Zusatzqualifikation im Nationalitäten-Lehrstoff (Prüfungs- und Magisterarbeiten), aus der studentischen deutschen Jugendarbeit und der der  Deutschen Minderheit Ungarns ergeben und die ein öffentliches Interesse haben.  

4) Als sporadische Mitarbeiter der AG sollen laufend möglichst solche aktiven Bürger Ungarns und des Auslands gewonnen werden, die etwas zur Förderung der ungarndeutschen Kultur, Sprache, Geschichte und Volkskunde beitragen können: In erster Linie Forscher, Lehrkräfte, Studenten und Schüler, die, in der Prüfungsfase eine öffentliche Präsentation ihrer Leistung gerne sehen. Öffentliches Interesse kann mit allen Zweigen der hochdeutschen und ungarndeutschen Sprach- und Mundartforschung gefördert werden. Die das Donauschwabentum und Ungarndeutschtum betreffenden Prüfungsarbeiten der Schüler und Studenten können mit einer Aufnahme in diese Internetseiten rechnen und so das Studium und die Forschungen interessierter und nachkommender Besucher bereichern.
– Konrad Gerescher –
(Schriftsteller und Volkskundler; seit 1984 zweiter Wohnsitz in Ungarn, 1996 Ehrenbrief von Kömpöc, erhalten von Túri Mihaly, dem ersten Bürgermeister nach der Wende; gewählt wegen seiner Verdienste im Volksaufstand von 1956, nach dessen Niederschlagung er 15 Jahre lang inhaftiert war).                                                                                                    

Postadresse: Konrad Gerescher,  H-6134 Kömpöc, Arany J. u. 1. Wohnadresse: Tanya 106,  H-6135 Csólyospálos, Tel. (0036) 20-5695517
Mitarbeiter und neue Ideen sind jederzeit willkommen!

Werksverzeichnis von Konrad Gerescher:
Buch-Veröffentlichungen – Auszug: GEZEITEN, Gedichte u. Parabeln, Chr. Gauke Verlag Hann. Münden, 1974; MAISBROT  UND PEITSCHE, Erlebnisbericht aus einem Vernichtungslager, Hann. Münden, 1975; ZEIT DER STÖRE, Heimatgeschichten v. d. Donau,  Donauschwäb. Archiv, 1976; DIE APATINER SCHIFFSWERFT, Dokumentation über einen verstaatlichten donauschwäbischen Betrieb, wie vor, 1976; GÄSTE U. GASTGEBER, Novellen über Gastarbeiter in Deutschland, Hann. Münden, 1978; UNSERER HÄNDE ARBEIT, 200 Berufe d. Donauschwaben aus der Batschka, Hann. Münden,1981; DAHEIM I, Heimat SO-Europa i. Bildern u. Aufsätzen, Oswald Hartmann Verlag Sersheim, 1983; DAHEIM II, wie vor,  1987; EINMAL LÄCHELN U. ZURÜCK, Verse u. Sprüche, wie vor,  1990; SO HEMRS KSAKT; Mundartsprüche aus Bereg/Backi Breg, Arbeitskreis Mundart-Brauchtum Szeged,  1993; TES HEMR KHAT, Mundart u. Fachwörter d. Nord-Batschka /Vermögensverhältnisse/, Freundeskreis Szeged, 1995; SO HEMRS KMACHT, Mundart und Fachwörter der Nord-Batschka /Arbeitsverhältnisse/, Freundeskreis Szeged, 1996; SO HEMR KLEBT, Mundart  und Fachwörter der Nord-Batschka /Lebensverhältnisse/  Közélet Verlag Szeged, 1996; DONAUSCHWÄBISCH-DEUTSCH, Mundart-Lexikon, Közélet Verlag Szeged, 1999; BATSCHKAER AHNENSPIEGEL über Vermögensform, Arbeitsweise und Lebensart mit Anhang: 200 Ahnenberufe mit Arbeitsmerkmalen, Hoschulverlag Juhasz Gyula Szeged 2004; ZWISCHEN DONAU UND THEISS, 2 Bände gesammelter Prosa, Hochschulverlag Szeged, 2006; DEUTSCHFORUM ERNST UND HEITER, Fibel für ungarndeutsche Vereine und Selbstverwaltungen, Hrsg. Deutschforum Szeged, 2007. 
Fortsetzungsberichte in der Wochenzeitung DER DONAUSCHWABE, Aalen: DIE HEIMAT AUF ALTEN ANSICHTEN, 320 bebilderte Themenbereiche zwischen 1978-87; PANNONISCHE SKIZZEN, 120 verschiedene Kurzberichte aus Ungarn, von 1987 bis 2002 (wird fortgesetzt); ALS DER KRIEG NACH BEREG KAM, 14 dokumentarische Berichte über das Jahr 1944, gedruckt 1999; ARCHIV GERESCHER, bis 2001: 155 Fotoberichte mit eigenen oder gekauften archivarischen Fotos (wird fortgesetzt); redigierte SCHICKSALHAFTE DOKUMENTE, 20 Berichte über „Geheimdokumente“ von Horthys Besetzung der Batschka 1941, erscheinen zwischen 1999 und 2001; BATSCHKAER RÜCKSCHAU, 18 Berichte über die Lebensverhältnisse bis 1944, gedruckt 1999. SCICKSALHAFTE JAHRE, aus einer donauschwäbischen Biografie, 11 Fortsetzungen 2005/06. ZWISCHEN DONAU UND THEISS, Notizen aus der Heimat, 10 Forts, bis Okt. 2007, wird fortges.
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Wissenswertes über die Vorgänger-Homepage www.deutschforum.szeged.hu  von 2001 bis 2007

- Die Aktiven in der Arbeitsgemeinschaft   -

Allgemeine Übersicht

Initiatoren:

Dr. phil. Margarete Ott, bis 2001 DAAD-Lektorin an der Universität Szeged Germanistisches Institut, danach an der Universität Siegen,

Konrad Gerescher, Konstrukteur und Schriftsteller, seit 1984 freiberuflich und als Rentner in Szeged und Kömpöc

Aktive im Arbeitskreis
die seit Beginn mit anerkennenswerter Motivierung beim DEUTSCHFORUM ehrenamtlich mitmachten und so unsere Initiative tätig unterstützen, bzw. als Gründungsmitglieder zu betrachten sind:
Dr. Filomela Kopasz, Oberassistentin – Universität Szeged  Hochschulfakultät für Lehrerausbildung „Gyula Juhász“ Lehrstuhl für deutsche Sprache und Literatur;
 Dr. Erzsébet Forgács, Lehrstuhlleiterin, Hochschulprofessorin Universität Szeged  Hochschulfakultät für Lehrerausbildung „Gyula Juhász“ Lehrstuhl für deutsche Sprache und Literatur;
Dr. Tünde Katona, Oberassistentin – Universität Szeged  Philosophische  Fakultät, Lehrstuhl für deutsche Literaturwissenschaft;
Dr László Marjanucz, Lehrstuhlleiter, Universitätsdozent – Universität Szeged Philosophische Fakultät Lehrstuhl für neue und neueste ungarische Geschichte;
Dr. Judit Steiner, vormals Leiterin des deutschen Lehrstuhls an der Hochschule für minderheitliche Lehrerausbildung „József Eötvös“ Baja, seit 2003 daselbst Dozentin;
Hans Glasenhardt, Hochschullehrer in der Hochschule für deutsche Lehrerausbildung „József Eötvös“ Baja, Lehrstuhl für deutsche Grundschullehrer;
Dr. Margitta Schnell-Zivanovic, außerordentl. Professorin für Germanistik an der Philosophischen Fakultät  Novi Sad;
Dr. Cornelia-Angelica Jonas, Dozentin am germanistischen Lehrstuhl der Westuniversität Temesvar;
Petru Kottler, Lektor am germanistischen Lehrstuhl der Westuniversität Temesvar
 
Befürworter:
Als solche werden von unserem DEUTSCHFORUM solche Personen betrachtet, die bisher durch materielle oder befürwortende Hilfestellung unsere Programme begleiteten:
Prof. Dr. Árpád Bernáth, Institutsleiter, Universität Szeged, Lehrstuhl Philosophische Fakultät für deutsche Literaturwissenschaft;
Prof. Dr. Peter Bassola, Lehrstuhlleiter, Universität Szeged Lehrstuhl germanistische Linguistik;
Dr. Imre Huber, ehemaliger Vorsitzender der Szegeder Deutschen Selbstverwaltung;
Dr. Franz Korell, Vorsitzender des Vereins der Ungarndeutschen im Csongrader Komitat;
Eva Kovács, Leiterin des Lehrerkollegiums, Zweisprachige Ungarisch-Deutsche und Künstlerische Grundschule Szeged-Tarján;
Dr. István Hansel, Universitätsdozent i. R. , ehem. Universität Szeged, Seminarleiter Mundart und Linguistik;
Judit Fiedler, Lehrerin, Zweisprachige Ungarisch-Deutsche und Künstlerische Grundschule Szeged-Tarján;
Adrienn Nagy, Lehrerin, Zweisprachige Ungarisch-Deutsche und Künstlerische Grundschule Szeged-Tarján;
Zoltán Dudás, Hochschullehrer, Hochschule für Lebensmittel und Dienstleistung Szeged.
Szécsi Edit, Hochschullehrerin, Musikkonservatorium Szeged;
Csikós Dániel, Fachübersetzer, Absolvent der Universität Szeged Hochschulfakultät für Lehrerausbildung;
Jenö Szabó, PC-Operateur und Redakteur fürs Internet

Aktive Teilnehmer
Alle diejenigen Studenten und Schüler, welche sich mit Beiträgen an Studententagungungen, Übersetzerwettbewerben, Lesenachmittagen, Workshops, Patenschaftsfeiern, an der Herausgabe des Gedichtbändchens „Hommage J.E.“ und an dem BATSCHKAER AHNENSPIEGEL beteiligten  - weit über 100 Personen -,   betrachten wir ebenfalls als Befürworter der Initiative zum DEUTSCHEN SPRACHFORUM SZEGED. Mit weiterem Rückhalt aus ihren Reihen werden sicher auch unsere zukünftigen Programme leichter verwirklicht werden können.

Um bis auf weiteres keinen Verein ins amtliche Register eintragen zu müssen, wurde ein Grundsatzpapier benötigt, aus dem die enge Verbindung des Deutschforum zu den Szegeder deutschen Lehrstühlen der Universität ersichtlich ist

GRUNDSATZERKLÄRUNG
ZUM DEUTSCHEN SPRACHFORUM SZEGED

Die Unterzeichneten sind sich darin einig, dass das Deutsche Sprachforum Szeged – gekürzt Deutschforum Szeged – als Arbeitskreis deutsch sprechender, schreibender und lehrender Personen eine effektive, moderne Möglichkeit darstellt, um anspruchsvolle deutsche Sprachprogramme zu gestalten, zu fördern und in der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Das Deutschforum Szeged hat durch seine angestrebte Kontinuität die Eigenschaften eines Szegeder deutschen Vereins, weil es sich zum Ziele gesetzt hat, ähnlich einem solchen in der Öffentlichkeit zu wirken und - durch eine eigene Internetseite - weltweit darüber zu berichten.

Die Unterzeichner nehmen dann die Organisationshilfe des Deutschforums in Anspruch, wenn sie selbst bei öffentlichen nationalitätendeutschen Sprachprogrammen auf städtischer oder regionaler Ebene Organisationsarbeit sparen wollen.

Damit diese Organisationsarbeit vom Deutschen Sprachforum Szeged möglichst effektiv abgewickelt werden kann, wird von ihm eine gute Beziehung zu den ungarischen Behörden, zur Szegeder Deutschen Selbstverwaltung, zur LdU, Deutschen Botschaft und zum Minderheitenamt in Budapest,  sowie zu den sprachfördernden Institutionen in Deutschland, zur Presse und zu den Vereinen und deutschen Lehrstühlen der Region – Szeged, Baja, Temesvar und Novi Sad – angestrebt.

Das Deutschforum Szeged unterhält eine enge Bindung zur GJU Szeged, um bei deren Jugendprogrammen behilflich zu sein und - da die GJU Szeged als gerichtlich eingetragener Verein beim Finanzamt und durch ein Pflichtkonto bei der Bank über alle rechtlichen und fiskalisch-amtlichen Voraussetzungen verfügt - zusammen mit ihr an Bewerbungen teilzunehmen.

Szeged, im Januar 2003
gezeichnet:

für das Deutsche Sprachforum Szeged: (Konrad Gerescher)

für die GJU Szeged: (Dr. Filomela Kopasz)

für die Universität Szeged Hochschulfakultät für Lehrerausbildung „Gyula Juhász“, Lehrstuhl für deutsche Sprache und Literatur: (Dr. Erzsébet Forgács)

für die Universität Szeged, Institut für Germanistik, philosofische Fakultät: (Dr. Tünde Katona)

Als bedeutendster Erfolg der Zusammenarbeit in Folge der Grundsatzerklärung kann der Workshop vom 28./29.11. 03 und die Gedenksitzung zum 50. Todesjahr von Heinrich Schmidt am 11.12. 03 angesehen werden, weil die Initiativen zu beiden pädagogisch und volkskundlich wichtigen Veranstaltungen nur durch gutes Zusammenwirken von Deutschforum, GJU, Hochschulfakultät und Universität verwirklicht werden konnten.

Ferner hatten wir wegen des bei Anträgen/Bewerbungen an ungarische Stellen nötigen Vereins-Bankkontos, mit Filomela Kopasz, auf den Verein der GJU Szeged (Fiatal Németek Csongrád Megyei Egyesülete) ein gemeinsames Bankkonto bei der Postabank Szeged eröffnet, bei dem als gemeinsame Zeichnungsberechtigte Filomela Kopasz und Konrad Gerescher fungierten.
 
(Stand Ende 2003)
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Zur Entstehung, bzw. zur Umbenennung von DEUTSCHFORUM.SZEGED.HU in DEUTSCHFORUM.HU
Die Notwendigkeit zu einer neuen deutschen Arbeitsgemeinschaft außerhalb Szeged bzw. auf das Internet /erweitert trugen die Szegeder Ereignisse von 2007 bei. (Auflösung der  Arbeitsgemeinschaft mit der dortigen GJU, Entlassung seiner Leiterin/Gründerin aus dem Hochschuldienst der Juhász Gyula, missglückte Wahl zur deutschen Selbstverwaltung und ebenso misslungener gerichtlicher Schritt dagegen; eben unmögliche Weiterarbeit des Deutschforum Szeged in der seitherigen Form). Ferner ergaben sich neue, kleinere, ungarische Server für die Internetseite, die um 70% preiswerter arbeiten, als der Anbieter aus Deutschland. Auch und nicht zuletzt wurde es an der Zeit, unsere künstlerischen Aktivitäten auf der KO-MA Künstlertanya in Csolyospálos auf einer eigenen Seite der breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen – siehe www.ko-ma-muvesztanya.hu – da dieser Begriff durch zahlreiche laufende ungarische Publikationen langsam die südungarische, konkret im Zwischenstrombereich wohnende Öffentlichkeit neugierig macht. Das 25. gemeinsame Jahr mit der Künstlerin Maria Gerescher Molnár soll als kleine Wende in unser beider schöpferischer Richtung noch deutlicher aufscheinen.


Konrad Gerescher
KO-MA Künstlertanya (Tanya Nr.106)
6135 Csólyospálos

(Stand Nov. 2007